< Die Mondknotenachse   >
Die Mondknotenachse ergibt sich sich aus den zwei Schnittpunkten der zyklischen Sonnen- und Mondumlaufbahnen. Damit kommen die bewusste, willentliche Schöpferkraft, die sich auf die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit richtet (Sonnenbahn), und die unbewusste, reaktive, empfängliche Seelenkraft, die aus vergangenen Erfahrungen schöpft und daraus ihre emotionalen Reaktionsmuster bildet (Mondbahn), zusammen und verlangen nach einer neuen Synthese.

Der südliche oder absteigende Mondknoten entspricht den unbewussten, automatischen Verhaltensweisen aus der Vergangenheit, und der nördliche oder aufsteigende Mondknoten symbolisiert die Qualitäten und Verhaltensweisen, die jetzt entwickelt werden sollten und können, um das schon Vorhandene auszugleichen, zu bereichern und komplett zu machen. In Stresssituationen und bei Verunsicherung besteht die Tendenz, zu den gewohnten Qualitäten des Südknotens zu gehen, weil man sich dort sicherer fühlt. Doch irgendwie bleibt es unbefriedigend, so als spürte man, dass dort nicht die Lösung liegt. Mit jedem Schritt, den Sie in Richtung der Qualitäten Ihres Nordknotens unternehmen, werden Sie erfahren, dass Sie ein positives Echo bekommen, und seien dabei Ihre Vorstösse auch noch so zaghaft.

Beide Mondknoten stehen sich immer polar gegenüber, und Ihre Aufgabe ist es, für die fruchtbare Durchdringung beider Seiten zu sorgen. Dafür gilt es, das Gute und Brauchbare aus der Vergangenheit beizubehalten und das weniger Förder- liche durch neue und nützlichere Muster und Verhaltensweisen zu ersetzen, damit das ganze System besser funktioniert.


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