| Die Mondknotenachse ergibt sich sich aus den
zwei Schnittpunkten der zyklischen Sonnen- und Mondumlaufbahnen. Damit
kommen die bewusste, willentliche Schöpferkraft, die sich auf die
Entfaltung der individuellen Persönlichkeit richtet (Sonnenbahn),
und die unbewusste, reaktive, empfängliche Seelenkraft, die aus vergangenen
Erfahrungen schöpft und daraus ihre emotionalen Reaktionsmuster bildet
(Mondbahn), zusammen und verlangen nach einer neuen Synthese.
Der südliche oder absteigende Mondknoten
entspricht den unbewussten, automatischen Verhaltensweisen aus der Vergangenheit,
und der nördliche oder aufsteigende Mondknoten symbolisiert die Qualitäten
und Verhaltensweisen, die jetzt entwickelt werden sollten und können,
um das schon Vorhandene auszugleichen, zu bereichern und komplett zu machen.
In Stresssituationen und bei Verunsicherung besteht die Tendenz, zu den
gewohnten Qualitäten des Südknotens zu gehen, weil man sich dort
sicherer fühlt. Doch irgendwie bleibt es unbefriedigend, so als spürte
man, dass dort nicht die Lösung liegt. Mit jedem Schritt, den Sie
in Richtung der Qualitäten Ihres Nordknotens unternehmen, werden Sie
erfahren, dass Sie ein positives Echo bekommen, und seien dabei Ihre Vorstösse
auch noch so zaghaft.
Beide Mondknoten stehen sich immer polar gegenüber,
und Ihre Aufgabe ist es, für die fruchtbare Durchdringung beider Seiten
zu sorgen. Dafür gilt es, das Gute und Brauchbare aus der Vergangenheit
beizubehalten und das weniger Förder- liche durch neue und nützlichere
Muster und Verhaltensweisen zu ersetzen, damit das ganze System besser
funktioniert. |