Horoskop
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Ihre Kraft zum Übergang in
Bereichen des Lebens
Saturns Hausposition in Ihrem Horoskop sagt Ihnen
etwas darüber, wo Sie Ihre Formkraft auf eine Weise einsetzen können
und wollen, dass sie den privaten Bereich übersteigt. Es geht hier
immer um etwas Konkretes, jedoch nicht mehr ausschliesslich um Bewusstseinsprozesse,
sondern um Ergebnisse und um die physische Realität. In
der Regel geben Sie jedoch zunächst nicht
so gern zu, dass Ihnen dieses Thema
wichtig ist und dass Sie es sehr ernst damit
nehmen. Ihre Scheu vor dem Hausthema Saturns kommt jedoch auch daher, dass
Sie hier etwas sehr Eigenes anzubieten haben, das trotzdem oder deswegen
gesellschaftliche Wirkung haben kann. Und dass wir hier den Auftrag vorfinden,
mit dem das Weibliche in Ihnen Sie geboren hat. In Situationen des Übergangs
erweist sich dieses Lebensgebiet als ein Wegweiser über die Schwelle.
Ihre Kraft zum Übergang im Haus der Persönlichkeit
Wandlungssituationen fallen uns meist deswegen
so schwer, weil sie im Prinzip von
uns das verlangen, was uns fehlt - und erst dadurch
unsere Aufmerksamkeit darauf lenken. Und die Hausposition Saturns ist ein
konkreter Hinweis darauf, in welchem Lebensbereich uns das Schicksal immer
ein wenig "auf dem falschen Fuss" erwischt.
Ihr innerer Konflikt bezieht sich in Phasen des
Übergangs vor allem auf das Thema Egoismus, und viele Ihrer Anstrengungen
gehen dahin, hier ein endgültiges Urteil finden zu wollen. So sehr
Sie sich aber auch bemühen, es will Ihnen nicht gelingen, denn gerade
die Ambivalenz des Egoismus ist die Triebfeder hinter Ihrer persönlichen
Entwicklung. Auf der einen Seite fühlen Sie sich stark dazu hingezogen
und haben
nicht selten Lust, einfach nur an sich zu denken
und stur Ihren Willen durchzudrücken. Auf der anderen Seite verachten
Sie aber auch gerade ein solches Verhalten an
anderen und versagen es sich somit auch selbst.
Und es scheint wie verhext - immer landen Sie in einer Umgebung, die an
Schlachtfelder und Kriegsgebiete erinnert und
von Ihnen die Fähigkeit zu kämpfen
fordert.
Der Wille zum Licht im Haus der Einheit
Sie kennen vermutlich sehr gut das Gefühl
der Abneigung, wenn Sie stets mit anderen
in einen Topf geworfen werden und Ihre Individualität
missachtet wird. Und Sie investieren viel Energie darauf, sich von anderen
zu unterscheiden und zu unter-
streichen, dass Sie nicht wie andere sind. Sie
distanzieren sich zur Einheit mit anderen
- und sind doch hochgradig sensibel für
Gefühle, Stimmungen, Bilder und Träume, die
aus der kollektiven Seele stammen. Wenn Sie sich
mit diesen Gefühlen und Bildern identifizieren, geraten Sie früher
oder später in eine Krise, da Sie sich selbst nicht mehr verstehen.
Wenn Sie jedoch weiterhin zur Verbundenheit aller Existenz auf Distanz
gehen, wissen Sie auch nicht, wer Sie sind und ist Ihre Individualität
womöglich nur aufgesetzter Schein. Und irgendwann ist es Ihnen ebenso
zuwider, etwas besonderes
zu sein, wie Sie es nicht mögen, mit allem
in einen Topf geworfen zu werden. Der in Ihnen wirkende Lebensgeist strebt
letztlich danach, dass Sie eine Idee von dem
Ganzen als einem Leben bekommen. Und so werden
Sie immer und trotz aller Bemühungen um Distanz in etwas Ganzes hineingewoben
werden, entweder ganz konkret oder gefühlsmässig. Sie stehen
still, wenn Sie sich dagegen wehren, und es
geht weiter, wenn Sie bereit sind, Ihre Besonderheit
hinzugeben und im Ganzen aufzugehen. Das ist nicht leicht und gelingt Ihnen
womöglich erst in der zweiten Lebenshälfte, denn es erfordert
zunächst den Aufbau eines stabilen Gefühls für sich selbst.
Dann jedoch geht es darum, darauf zu vertrauen, dass es jenseits des Individuums
noch etwas gibt und dass mit der Aufgabe Ihres isolierten Gefühls
nicht alles vorbei ist. |